Liebe Patientinnen und Patienten,
trotz der Corona-Pandemie besteht bei Ihrer zahnärztlichen Behandlung kein erhöhtes Risiko.

• Zahnärzte arbeiten seit jeher mit sehr hohen Hygienestandards. Infektionsschutz ist in allen Zahnarztpraxen täglich gelebte Vorsorge.

• Bereits vor dem Auftreten des Corona-Virus wurden alle Behandlungen mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen durchgeführt. Jede Praxis verfügt zudem  über Sterilisationsgeräte für die Aufbereitung der verwendeten Instrumente. Der Arbeitsbereich wird nach jeder Behandlung mit Desinfektionsmitteln gründlich desinfiziert, die auch das Corona-Virus abtöten.

• Die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben des Robert Koch-Instituts, der Zahnärztekammer Niedersachsen und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsens wird durch die Aufsichtsbehörden sowie die zahnärztlichen Körperschaften selbst überwacht und ist Teil des Qualitätsmanagements in jeder Zahnarztpraxis.

• Ein Mund-Nasen-Schutz schließt die Weitergabe des Corona-Virus an den Patienten wirksam aus. Deshalb ist er auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen vorgeschrieben.

• Die Zahnarztpraxen achten darüber hinaus darauf, dass die Wartezeit der Patienten so kurz wie möglich ist und im Wartezimmer besteht ein ausreichender Sicherheitsabstand.

• Sie können also alle notwendigen Behandlungen durchführen lassen, ohne Angst vor einer Corona-Infektion zu haben. In Zahnarztpraxen besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Wir sind weiterhin zu unseren regulären Öffnungs- und Schmerzambulanzzeiten für Sie da und erreichbar.

Passen Sie auf sich auf.

Mit herzlichen Grüßen – Ihr Team der Zahnärztlichen Praxisgemeinschaft

Zahnärztliche Behandlung ist unabhängig von
3GRegel

Rechtsauffassung von BZÄK und KZBV


Berlin, 12. Oktober 2021 Eine zahnärztliche Behandlung steht
für alle Patientinnen und Patienten zur Verfügung auch solchen,
die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder darauf getestet
sind. Nach Auffassung von Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) kann
daher die sogenannte 3GRegel (geimpft, genesen oder getestet)
in Zahnarztpraxen keine Anwendung finden. BZÄK und KZBV
sehen keine gesetzliche Grundlage dafür, dass der Impfstatus
oder ein aktueller CoronaTest von Patienten zur Bedingung für
eine Behandlung gemacht wird.


(Zahn)Medizinische Behandlungen gehören zur Grundversorgung
der Bevölkerung. Patientinnen und Patienten müssen daher vor
ihrer Behandlung in einer Zahnarztpraxis keinen entsprechenden
3GNachweis vorlegen anders als zum Beispiel vielfach bei
körpernahen Dienstleistungen, wie sie etwa Friseur oder
Kosmetiksalons anbieten.


Zahnärztinnen und Zahnärzte sind als Heilberuf zum Dienst an der
Gesundheit der einzelnen Menschen und der Allgemeinheit
verpflichtet. Es würde eben dieser Berufspflicht widersprechen,
wenn die Behandlung von Patientinnen und Patienten willkürlich
abgelehnt wird. Das wäre dann der Fall, wenn ganze
Bevölkerungsgruppen zum Beispiel Ungeimpfte oder nicht
Getestete von der Behandlung ausgeschlossen würden.


In der Zahnarztpraxis darf zwar der Impfstatus der
Patientin oder des Patienten erfragt und auf Testangebote
hingewiesen werden, ein Recht auf
Behandlungsverweigerung kann daraus allerdings nicht
abgeleitet werden. Durch die schon immer sehr umfassenden
Hygienemaßnahmen in Zahnarztpraxen sind dort sowohl
Behandelnde als auch die Patientenschaft nachweislich sehr gut
vor der Übertragung von Infektionskrankheiten geschützt.